Was der kleine Bär mitnimmt
Sockenmond · So entstehen die Geschichten · Stand
Im Wald fallen die Blätter. Raschel, macht das Laub unter den Pfoten. Der kleine Bär isst Beeren. Eine Beere, noch eine Beere, noch eine. Sein Bauch wird rund. Seine Schnauze wird blau.
„Bald kommt der Winter“, sagt Mama Bär. „Dann schlafen wir lange.“ „Wie lange?“, fragt der kleine Bär. „Bis der Schnee weg ist.“
Mama Bär trägt Laub in die Höhle. Das wird das Bett. Der kleine Bär trägt auch etwas. Er hat einen Tannenzapfen im Maul. „Darf der mit?“ „Der darf mit“, sagt Mama Bär.
Der kleine Bär holt einen Stock. Der Stock ist lang und krumm. Er passt nur längs durch den Eingang. „Darf der mit?“ „Der darf mit“, sagt Mama Bär.
Der kleine Bär holt einen Stein. Der Stein ist glatt und kalt. „Darf der mit?“ „Der darf mit“, sagt Mama Bär.
Dann steht der kleine Bär vor dem großen Baum. Er legt beide Pfoten an den Stamm. „Und der?“ Mama Bär guckt am Baum hoch. Ganz hoch. „Der bleibt hier“, sagt Mama Bär.
Wo ist die Höhle? Hinter dem Baum. Da ist sie. Drinnen liegt das Laub. Es raschelt, wenn man sich dreht. Der kleine Bär dreht sich einmal. Und noch einmal. Dann liegt er an Mamas Bauch.
Draußen fällt der erste Schnee. Er fällt auf den Baum. Drinnen liegt der Tannenzapfen. Und der Stock. Und der Stein. Bis zum Frühling, kleiner Bär.