Das Töpfchen mit der Nase
Sockenmond · So entstehen die Geschichten · Stand
Im Bad steht ein Töpfchen. Es ist grün und hat vorne eine kleine Nase. Romy setzt den Teddy drauf. Der Teddy sitzt da und guckt. Dann setzt Romy ihn wieder auf den Boden. Romy guckt ins Töpfchen. Leer.
Am nächsten Tag setzt Romy sich selbst drauf. Mit Hose und mit Windel. Sie sitzt lange. Sie singt dem Teddy etwas vor. Dann steht sie auf. Romy guckt ins Töpfchen. Leer. „Ich sitze hier“, sagt Mama.
Am nächsten Tag liest Romy dem Töpfchen ein Buch vor. Im Buch sind Kühe. Romy zeigt dem Töpfchen jede Kuh. Romy guckt ins Töpfchen. Auch leer.
Am Abend läuft das Wasser in die Badewanne. Romy hat keine Windel an. Keine Hose, nichts. Sie setzt sich aufs Töpfchen. Einfach so. Pipi plätschert ins Töpfchen. Ganz leise. Romy steht auf. Romy guckt ins Töpfchen. Was ist im Töpfchen? Da ist Pipi drin.
Romy holt Mama. Romy holt Papa. Papa hat noch die Zahnbürste im Mund. Romy holt den Teddy. Alle gucken ins Töpfchen. „Da ist ja Pipi drin“, sagt Papa. Mit Schaum am Kinn.
Mama hält das Töpfchen und kippt das Pipi ins Klo. Romy drückt auf den Knopf. Rauschen. Romy winkt ins Klo. „Tschüss, Pipi.“
Dann geht Romy in die Badewanne. Das Wasser ist warm. Die Ente schwimmt. Später liegt Romy im Bett. Das Töpfchen steht im Bad. Grün. Und leer. Gute Nacht, Töpfchen.