Gute-Nacht-Geschichten für Babys

Für Babys im ersten Jahr ist eine Geschichte vor allem Klang. Eine Handlung muss sie nicht haben. Die Geschichten hier sind deshalb sehr kurz: hundert bis hundertfünfzig Wörter, ein bis zwei Minuten laut gelesen, mit einem Satz, der immer wiederkommt, und einem Laut, den ihr mitmachen könnt.

Zeigt beim Lesen auf das, was vorkommt: die Zehen, den Bauch, die Lampe, den Mond am Fenster, die Ente am Teich. Wo eine Zeile mit „Wo ist“ beginnt, macht eine Pause und gebt die Antwort selbst. Lest langsamer, als euch richtig vorkommt, und gegen Ende leiser.

Am Schluss jeder Geschichte steht ein Fingerspiel. Ihr braucht dafür nur eure Hand. Wenn das Baby schon nach dem dritten Satz gähnt, ist das kein Grund, weiterzulesen. Die Geschichte ist dann fertig.

Die Monatsangaben sind ein Anhalt. Ein Baby von zehn Monaten mag vielleicht schon die Geschichten für Einjährige, ein anderes noch lange die ganz kurzen.

4 Geschichten für 0 bis 12 Monate

  • Fingerspiel zum Schlafengehen

    1 Min. 0–12 Mon.

    Die Hand kommt über Finger, Zehen und Bauch. Die Augen gehen zu; fünf Finger werden eingeklappt.

  • Mond und Sterne am Fenster

    2 Min. 0–18 Mon.

    Bus, Hund und Mülltonne werden draußen still, dann sind nur noch Mond und Sterne da.

  • Die Ente versteckt ein Bein

    2 Min. 6–18 Mon.

    Die Ente watschelt zum Teich, schwimmt und putzt sich. Zum Schlafen steht sie auf einem Bein, das andere steckt in den Federn.

  • Noch einmal, kleiner Hase

    1 Min. 9–24 Mon.

    Der kleine Hase will noch nicht schlafen: noch einmal hüpfen, noch einmal Klee, und jedes Mal heißt es ja.